Die spinnen,
die Römer
Römisches Erbe an der Donau: Kultur, Technik, Genuss und Fortschritt prägen die Wachau bis heute auf faszinierende Weise nachhaltig weiter.
Die römische Herrschaft
Der Artikel „Die spinnen, die Römer“ zeigt, wie stark die römische Herrschaft das Leben entlang der Donau veränderte. Aus Militärlagern wie Vindobona, Lauriacum und Carnuntum entstanden urbane Zentren mit Straßen, Handel, Verwaltung, Rechtssystem, medizinischer Versorgung, Bildung, Bädern und Tavernen.
Die Legionen brachten nicht nur Soldaten, sondern auch Handwerker, Techniker, Ärzte und Baumeister in die Region. Die Donau wurde zur wichtigen Verkehrs- und Handelsachse des Imperiums. Römische Gutshöfe sicherten die Versorgung mit regionalen Lebensmitteln, während Wein, Olivenöl und andere Waren über weite Strecken gehandelt wurden. Auch Badekultur, Hygiene, Unterhaltung und Genuss prägten den Alltag.
Die Pax Romana schuf damit wesentliche Grundlagen für Kultur, Wirtschaft und gesellschaftliches Zusammenleben im heutigen Österreich. Viele dieser Errungenschaften wirken in der europäischen Kultur bis heute nach.
AUTOR: Dr. Gottfried Thiery
Dr. Gottfried Thiery ist gebürtiger Dürnsteiner, Rechtsanwalt und engagierter Bewahrer des kulturellen Erbes der Wachau. Seit Jahrzehnten beschäftigt er sich mit der Geschichte Dürnsteins, Richard Löwenherz und Alienor d'Aquitaine. Als Autor, Herausgeber und Kenner der Region verbindet er historische Forschung mit persönlicher Leidenschaft.